Traumtänzerin

~ Nur wer sich öffnet für den Schmerz lässt auch die Liebe mit hinein ~


Feuer

Es brennt wie Feuer in ihr, eines, dass man nicht mehr löschen kann. Es ist schon zu spät dazu. Glühend rotes Feuer. Die Flammen mehrere Meter hoch. Und nur für einen Menschen bestimmt. Für ihn. Für dich. Die Liebe war so eine Sache... Sie war oft verliebt gewesen, doch dieses Gefühl, dass in ihr verborgen ist und so langsam an die Oberfläche dringt, ist ein vollkommen anderes. Man kann es nicht wirklich beschreiben. Nur Hitze. Ihr ganzer Körper schreit nach diesem einen Menschen. Nach ihm. Nach dir.

Gefühle, so intensiv und verzehrend. Verlangen. Sehnsucht und Begierde. Verzehrend wie das Feuer in ihr. Und das erste Mal in ihrem Leben sieht sie ihren Lebensweg direkt vor ihr. Er ist wie auf Papier gemalt. Wunderschön und detailliert gezeichnet. Der Weg, den sie in ihren Träumen sieht. Fühlt. Spürt.

Jeden Tag, jede Nacht, dieses Feuer. Sie kann es nicht löschen, nicht unterdrücken, nicht kontrollieren. Es verbreitet sich in ihrem ganzen Körper...

Ein Mensch hat es geschafft, in ihr diese Gefühle auszulösen. Ein Mensch, den sie niemals auf der Welt verlieren will. Mit dem sie sich alles vorstellen kann. Mit dem sie sich alles wünscht... Eine Zukunft.

Liebe, was ist das schon, fragen sich viele. Liebe ist einfach das was sie ist. Ein wunderbares Gefühl. Sehnsucht, Verlangen, Begierde, Liebe, Zweisamkeit, Nähe. Mit einem Menschen. Nur der Mensch und ich. Sonst niemand. Wahre Liebe findet man selten. Doch sie spürt es, wenn ihr Herz es ausspricht. Es ist wahre Liebe. So etwas weiß man nicht. Nur das Herz weiß es und fühlt es. Diese Blicke, diese Stimme, sein ganzes Wesen. All das liebe ich so an ihm.

Ich liebe ihn. Vollkommen. Alles an ihm.

Fliegen und Fallen

Im Fliegen spürt sie nichts und doch alles. Es ist wie Sucht. Unendlichkeit. Und doch zu wissen, zu fürchten, aufhören zu müssen. Daran will sie nicht denken. Daran denkt sie nicht. Zwanghaft nicht daran zu denken. Es ist wie Sucht. Zwang.

Die Angst vor dem Fallen ist immer. Zu fühlen spüren tasten. Hoffen, nicht zu fallen. Immer weiter zu schweben. Die Hoffnung, der Wind wird sie unendlich weiter tragen. Sieh hin, ihre Flügel! Unzählige Risse. Und doch fliegt sie weiter. Wenn sie wüsste...

...wie viele Risse sie haben...

Sie würde fallen. Der Sturz nach unten. Der Boden der womöglichen Tatsachen. Der Aufprall wäre schmerzhaft. Hart. Zu hart. Die Unmöglichkeit des Überlebens.

Angst und Hoffnung. Zwei immens starke Gefühle. So unterschiedlich und doch beide gleich wichtig. Wenn man keine Angst hat, etwas zu verlieren... Dann hat es keine Bedeutung für dich. Wenn man keine Hoffnung hat, etwas zu behalten, etwas zu erhalten, zu bekommen...

Dann ist das Band schon durchtrennt. Nichts was es zusammenfügen könnte. Dann hat man es schon aufgegeben...

Es gibt Dinge im Leben, für die es sich lohnt, zu kämpfen. Nicht mit Waffen. Nicht mit Händen und Füßen. Sondern mit dem Herzen.

Mit der Seele. Mit dir selbst. Mit deinem Ich.

Alte und neue Wege...

Lass die alten hinter dir und gehe die unbekannten neuen Wege. Sie mögen sich vielleicht "falsch" anfühlen oder ungewohnt. Doch es sind die richtigen, es ist der richtige Weg.

Seifenblasenwelt

Vorerst einmal kann ich nicht genau sagen, welche Geschichte es wird. Welche Art, ob Kurzgeschichte, Lyrik oder Prosa. Wenn man im Vorraus schon das Wissen in sich trägt, was es sein wird, ist es doch nur halb so interessant.

Wie im Leben auch. Nur ein ganz kleiner, kurzer Blick in die Zukunft... Was wäre, wenn es dir dann dort nicht behagt? Nein, man bleibt und lebt in der Gegenwart. Nun gut, die Seifenblasenwelt.

Man findet sie nicht in unserer Welt, nicht im Realen, nicht im Wirklichen. Sie ist gut versteckt und nur einzig allein für Menschen geöffnet, die noch Träume in ihrem Herzen tragen. Traum- und Ziellose sind dort nicht erwünscht. Für Menschen, die nichts mehr erreichen wollen in ihrem Leben, sind die Tore geschlossen.

Viele kleine und oder große Wünsche, Träume, Ziele leben sicher und geschützt in einer glitzernden, schillernden, runden Hülle aus Regenbogenfarben. Jeder Mensch ist der Mittelpunkt aus seinen Träumen. Um ihn herum schweben hunderte und tausende von Traumblasen in den verschiedensten Größen. In jeder von ihnen sind sie. Die Gedanken sind dort gefangen. Die Wünsche sind dort eingeschlossen. Die Träume sind dort zuhause. Doch es existiert nichts Negatives, nichts Schlechtes in ihnen.

Wenn jemand bereit ist, einen Wunsch, ein Ziel oder einen Traum wahr zu machen; dafür zu kämpfen, sich dafür anzustrengen; beginnt der funkelnde Ball sich in den Kopf des Menschen zu bewegen. Je nach Wunsch fährt er in dein Herz, deinen Kopf oder deine Seele mit einer großen Geschwindigkeit hinein. Auf dem relativ kurzen Weg dorthin sammelt der Wunsch (Traum oder Ziel) kleine Kraftsteine auf und transportiert sie in den Körper mit hinein, sodass der Wunsch entweder verstärkt wird, oder der Körper die Energie resorbiert, um ihn wahr werden zu lassen, zu verwirklichen.

Man kann sich diese Welt vorstellen, wie man es für richtig hält. Nicht jeder, um nicht zu sagen, niemand sieht diese Welt mit den gleichen Augen. Sie sieht und fühlt sich für jedes Lebewesen auf eine andere Art an.

Viele Menschen existieren in dieser Wunschwelt. Man kann es auch eine 'Sphäre' nennen, die sich weit über der uns bekannten Erde befindet, umhüllt von einem türkisfarbenen Schleier, der nicht für jeden sichtbar ist. Um jeden Menschen, der in ihr lebt oder gerade von ihr träumt, kreisen die bunten Gedankentropfen, wobei der Mensch stets das Zentrum bleibt.

Gefährlich kann es nur werden, wenn ein Wunsch sich auf extreme Weise verstärkt und manifestiert, sodass er der Mittelpunkt wird und er den Menschen dazu verleitet, alles, sowohl gutes als auch schlechtes, dafür zu tun, dass sich der Wunsch erfüllt. Doch zum Glück ist dies ein seltener Fall. In dieser Seifenblasenwelt herrscht ein schimmerndes, milchiges Licht. Gefühle tanzen wie Musiknoten um die Kugeln, sie versetzen sie in eine fröhlich-leichte Stimmung.

Hass, Wut und Lüge findet man hier nicht.

Für einige Menschen von uns, ist diese kleine Welt essentiell. Wenn sie nicht vorhanden wäre, wäre das Leben auf der Erde deutlich schlimmer und trostloser. Manche von uns nennen es ihr 'zweites Zuhause' und manche verlieren sich darin. Sie finden den Weg nicht mehr. In unsere Welt.

Ich persönlich bin unendlich dankbar, dass ich ein Teil von dieser Welt bin, denn ich habe Träume und Wünsche. Viele sogar. Ziele sind auch vorhanden. Manchmal oder oft fehlen mir die nötigen Kraftsteine, doch ich bin glücklich. Wenn nicht in der realen Welt, dann in ihr. Der Traumwelt.

Und manchmal nehme ich dieses Glück mit in meine Welt, die Realität. Für Menschen, die nichts aus sich und ihrem Leben machen wollen, diejenigen, die einfach stehen bleiben anstatt sich weiterzuentwickeln; Menschen, die keine Träume mehr in sich tragen... für diese bedauernswerten Kreaturen empfinde ich Mitleid. Für die meisten. 

Doch einige von ihnen sind mir von Herzen aus gleichgültig.

Traum und Realität

Träume. Ich flüchte in eine andere Welt. Verstecke mich vor ihr. Der Realität. In Träumen kann ich alles tun, was ich will. Was ich fühle, begehre. Niemand kann mich aufhalten. In meiner Welt.

Schwebe, von einem seidigen Schleier umhüllt, beschützt vor Schmerz.Träume sind Geborgenheit, Liebe, Sehnsucht, Leidenschaft. Schöne Träume.

Diese anderen Träume... voller Hass, Gewalt, Verwirrung, Tod. Will sie abschalten. Will aufwachen. Kann nicht. Ich bin gefangen in ihnen. Niemand kann mir helfen. Wieso nicht?

Träume sind nicht gleich Träume. Weshalb flüchten alle schönen Träume vor mir? Wieso verdiene ich nicht wenigstens schöne Träume? Wenn die Realität sie mir nicht gibt...

Realität. Ich stehe mit beiden Beinen im Leben. Doch muss ich mein Leben lieben? Muss ich? Ich bin nun mal da. Ob ich wollte oder nicht. Manchmal frage ich mich, wo mich mein Weg hinführt.

Werde ich immer geradeaus gehen können? Werde ich gänzlich von meinem Weg abkommen? Ist es überhaupt der Richtige? Wer weiß das schon...Werde ich irgendwann wahres Glück finden? Jemanden, der immer für mich da ist? Werde ich irgendwann offen für etwas Neues, Wahrhaftiges sein?

Ich hoffe es so sehr. Doch es ist nicht leicht, Träume Träume sein zu lassen und der Realität fest ins Auge blicken zu können...

Eingehüllt

Ein weißer seidener Schleier aus Licht und Gefühlen. Gefühle, positive. Eine strahlende Aura, glitzernd.

Ich sitze in einem Kreis, um mich herum Kerzen. Helles, glühendes Licht. Positives Licht.

Ein Schimmer, der den Körper umhüllt. Herz und Seele vollkommen in Trance. Über meine Lippen tanzen leise Worte in die Ewigkeit hinaus.

Worte voller Zauber, Magie. Eingehüllt in einem weißen Schimmer aus Licht. Beschützt von einer guten Macht.

Traumtänzerin

Weit ab von den Lastern der Welt... Auf dem Band das Anfang und Ende zusammenhält. Steht sie da und tanzt.

Geschlossene Augen, mit dem Vertrauen tief in ihr. Es wird sie tragen, sie wird nicht fallen. Mit beiden Beinen steht sie fest auf dieser Linie.

Singend, diese Melodie hat sich festgesetzt. Obwohl sie sie noch niemals wahrgenommen hat. Die Worte und Sätze fliegen aus ihrem Herzen auf ihre Zunge.

Spricht sie mit dem Herzen? Mit dem Verstand? Herz größer gleich Verstand? ... Die Mathematik war noch niemals ihr Freund.

Im Traum tanzt, schwingt sie mit ihrem Körper hin und her. Jederzeit könnte sie aufwachen. Der Traum könnte plötzlich vorbei sein.

Sie könnte fallen. Das Band getrennt. Einzigartigkeit umgibt sie, aufgrund ihres Vertrauens. Glaube und Hoffnung. Sie lässt sich treiben auf den Schwingen ihres Traums.

Herz größer gleich Gefühl? Ist beides das gleiche?

Vertrauen.

Darauf, dass Traum und Realität sich ähneln. Darauf, dass Traum und Vision wahr werden. Vertrauen in die Liebe.

Niemals geschehen

Alles ist weg. Der Stress, der Druck. Erfolgreich bestanden. Doch es geht schon weiter. Der nächste Schritt, ein neuer Weg, der mich führt. Wohin?

Was ist eigentlich mit "mir"? Mit Liebe? Bleibt auf der Strecke. Schon vom Weg abgekommen? Dieser Mensch...

Einen anderen Weg eingeschlagen? Den alten Pfad vergessen, verloren, weggeworfen?

Nur einmal betreten, benutzt, und niemals auf ihm weitergehen?

Sein eigener Weg, für mich unsichtbar, ohne Schilder mit Signalen, Zeichen, wohin er gehen will. Kein Schild. Kein Signal. Kein Zeichen. Kein Satz, kein Wort. Nichts.

Ich bin nicht da

Ich bin nicht hier. Ich bin weit weg. An einem Ort, wo du nicht bist, an einem Ort, wo nur ich sein darf. Dieser Platz ist geheim und versteckt. „Traumwelt“. Wie heißt dein Ort? Hast du einen Ort? Oder lebst du nur im Hier und Jetzt?

Mein Kopf sitzt auf meinem Hals, doch nicht wirklich. Der Kopf mit all seinen Gedanken schwebt weit fort, lässt mich hier allein zurück. Die Gedanken sind schwebend und leicht fließend und doch so viele auf einmal. Wo soll ich sie nur hinbringen wenn nicht an einen Ort, den niemand kennt?

Niemand außer mir natürlich. Ich bin nicht da. Bin nicht hier. Ich bin weit weg von dir. Lass mir einfach diesen Ort. Ich brauche ihn. Will mich verstecken, mich sicher fühlen. Der Ort der Klarheit, wo alles so ist wie es sein soll. So wie ich mir es wünsche.

Lass mir diesen Ort. Denn die Realität kenne ich schon. Ich will sie manchmal nicht kennen. So als will man sagen dass man nicht dazugehört. Bin an meinem Ort zuhause, da wo du mich nicht finden kannst.

Ruhe, Klarheit, Wunsch und Traum. Lass es mir. Lass ihn mir. Denn ich bin nicht hier. Ich bin nicht da. Ich bin weit weg von hier.

Von dir.

Wer bist du

Was ist mit dir? So kenne ich dich nicht. Du hast dich verändert. Wer bist du jetzt? Wer warst du zuvor? Wie bist du? Kenne ich dich überhaupt? Kennst du mich? Was ist das mit uns? Ist es etwas? Ein Begriff, nur ein Begriff? Oder ein Gefühl, Emotion.

Das Wissen, die Klarheit fehlt, die so nötig ist. Alles was ich brauche, bist du. Doch wie soll ich dir das begreiflich machen? Ich kann nicht sagen, dass ich dich liebe. Das würdest du nicht wollen. Ich weiß es selbst nicht genau.

Alles so intensiv bis jetzt. Nur Gefühl, nur Lust, nur Leidenschaft. Wo ist das Gespräch? Das Feuer ist überall. Rot gewinnt immer... Sag mir, wie lange muss ich warten? Auf Antwort, auf Klarheit! Ich brauche sie.

Kann nicht ohne sie. Nicht ohne dich. Ist dir bewusst, ist dir klar, dass ich auch Gefühle habe? Sowohl für dich sehr starke als auch allgemein? Eine Frau braucht irgendwann in ihrem Leben Gewissheit oder Hoffnung.

Die Hoffnung, die du mir geben musst. Denn von meiner Seite ist alles gesagt.

Verwirrte Gedanken

Dunkle Nacht, ein schwarzblauer Blick nach oben, ich mit mir gehe in die eine Welt, es existiert nur sie. Schwarze Schatten, unsichtbar, kein Mondlicht erhellt das Böse, das wir verstecken.

Niemandes Schatten folgt mir, ich gehe allein. Es ist spät, schon fast früh und doch bin ich wach. Alles still, kein Lärm in den Straßen, nur das grelle Licht. Laternen, blinde Augen, die nichts sehen. Der Weg ist nicht zu Ende, immer weiter gehen.

Endlich bin ich da. Endlich bin ich hier. Dunkelheit. Seele versteckt sich. Nur ein Teil.

Ein kleiner Teil ist hier...

Schwarz & Weiß - Oben und Unten - Himmel & Hölle

Das Dach der Welt färbt sich grau. Grau entsteht, wenn das Gute und das Böse sich vermischen. Geräusche von Zorn und Wut dringen an meine Ohren, die verstorbenen Seelen dort oben... ihre Gefühle spüren wir hier unten...

Ein leuchtend grelles Licht blitzt auf. Die guten Seelen sind dort zuhause. Bisher war es immer so. Sie sind beschützt und glücklich gewesen. Doch die bösen und schlechten, schwarzen Schatten aus der Hölle... ...haben sich ihren Weg gesucht.

Sie machten sich auf, die Bahn zu finden. Grausam und vernichtend, es ist die Sucht. Die Tore der dunklen Welt wurden geöffnet. Wut, Gewalt, Verzweiflung und Lüge. Sie wurden alle befreit; auf dem Weg, auf ihrem Ziel nach oben. Wollen alles zerstören. Getragen vom Wind des Schicksals. Finden den Eingang, die Tore zum Himmel. Werden eingelassen. Täuschung und Illusion ist ihr zweiter Vorname. Niemand erkennt sie. Sie sind frei zu tun, was sie begehren.

Das Ende ist bald da. Doch ich werde nicht hier sein, wenn es geschieht...

 

Im Rausch der Sinne

Hören sehen fühlen... alles, die Welt tanzt um dich herum, du fühlst den Boden nicht mehr unter dir. Du tauchst in sie hinein. In die Welt. Gefühle, Gedanken, Klänge, Gefühle. Immer mehr davon. Mehr, mehr. Wie eine Sucht. Die Unmöglichkeit aufzuhören. Gib mir mehr! Doch kein Entzug. Es ist kalt. Eisig.

Du bist alleine. Nur du und sie. Du nimmst sie wahr. Mit all deinen Sinnen. Du hörst sie. Siehst sie. Und fühlst sie. Du bist in ihr gefangen. Kannst nicht entkommen. Du bist ein Teil von ihr. Von ihnen.

Schwarz, abgrundtiefes Schwarz umhüllte deine Seele. Eine Seele voller unnützer Daten. So vieles zu löschen. Erase. Gibt es nicht. Keinen Punkt auf der Tastatur. Nichts. Nicht. Du siehst ihn nicht. Du fühlst ihn nicht. Du hörst ihn erst recht nicht.

Weil du nicht hinsiehst. Weil du nicht mit dem Herzen fühlst. Weil du erst recht nicht zuhörst. Bist du taub? Hallo! ...

Wieso fühlt man sich gefangen in einer Welt, die doch so weit, so groß, so endlos unendlich ist? Klänge, Farben, Muster, Formen, Gerüche. So vieles. Und doch oft so wenig. Nur diese eine Welt? Wieso? Man will eine andere Welt. Taucht in eine andere Welt hinein. Nur für kurze Zeit. Es ist warm. Hell. Rein. Weiß. Wie. Schnee. Schwarze Seele...

Kann es endlich aufhören? Schluss, ich will nicht mehr. Lasst mich! Ich will nicht mehr. Doch die Sucht ist stark. Stärker als die Seele? Sucht ist schwarz. Seele ist schwarz. Schwarz gegen Schwarz. Niemand kann gewinnen. Alles verloren. Ein ewiges Hin und Her.

Schluss damit!

Wenn man weiß, was man will im Leben, in dieser Welt. Tu alles dafür, dass es eintrifft. Höre auf deine innere Stimme. Fühle was sie dir sagen will. Sieh in dein Herz. In deine Seele. Sie wird langsam heller. Cut.

Lebensglück ist gleich Freiheit

Die Schlüssel hängen gleich neben der Haustüre. Nimm sie! Nimm sie! Steig ins Auto, lass alle Gedanken aus deinem Kopf heraus. Wie der Korken einer Sektflasche. Mit lautem Knall in die Welt hinaus. Lieblingsmusik dröhnt aus dem Radio. Eine CD im Auto. Paramore. Macht süchtig. Drehe deine Runden. Umrunde die Welt. Fahr einfach los.

Ohne Ziel ohne Hast ohne Gedanken. Einfach nur die Musik in deinen Ohren. Den Wind in den Haaren, auf der Haut. So als gäbe es kein Morgen. Ohne Ziel. Glück ist einfach Freiheit.

Fenster weit geöffnet. Kommt herein, ihr Schleier des Glücks! Kommt und bleibt. Eingeatmet und nie mehr losgelassen. Fahre, immer weiter ohne Ende bis zum Horizont. Weiter, weiter, nur nicht stehen bleiben. Sei einfach du und drehe die Musik auf.

Auf den Lippen schmeckst du den Hauch von Endlosigkeit. Von Glück. Du kannst fliegen, du spürst den Boden nicht mehr unter dir. Du hebst langsam aber sicher ab. Gleitest immer mehr von der Erde weg, hinauf auf den Schwingen des Himmels.

Existiert die Endlosigkeit? Gibt es das Gefühl von endlosem Glück? Solange das Lied immer weiter läuft... Hören, sehen, riechen, fühlen... meine kalten Hände umfassen das Lenkrad. Tasten.

Niemand neben mir. Nur ich und meine Seele. Ich, die Musik, neben mir. Seele, Musik, Ich. Vermischt. Ist gleich Glück. Endlos weit. Der Horizont. Ich bin gleich da. Warte auf mich. Ich komme zu dir.

 

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